Gelenkchirurgie

Beschwerden, Verletzungen oder Verschleiß an den Gelenken müssen mit äußerster Sorgfalt abgeklärt und diagnostiziert werden. Dies beginnt bei der umfassenden Anamnese, einer eingehenden körperlichen Untersuchung und Abklärung mittels Ultraschall, Röntgen (kann sofort bei uns durchgeführt werden) sowie zumeist Kernspintomographie/MRT. Diese ermöglichen eine sehr gute Abbildung der Knorpel-, Muskel- und Bandstrukturen.

Aus den einzelnen Bausteinen erstellen wir Ihnen den individuellen Behandlungsplan, um Ihr Gelenk schonend und sicher für eine lange Zukunft fit zu machen.

Dr. med. Jörn Westhoff  ist Mitglied der DGOU (Deutsche Gesellschaft für Orthopädie/Unfallchirurgie) und die Gelenkchirurgie gehört zu seinen Schwerpunkten.

Gelenkchirurgie in der CPO München
Gelenkchirurgie - Knie, Schulter, Ellbogen, Sprunggelenk

Ohne Gelenk geht nichts

Jeder Knochen des Körpers ist durch ein Gelenk mit seinem Nachbarn verbunden. Das ist die Voraussetzung für unsere Beweglichkeit. Das Kniegelenk ermöglicht es, elastisch zu gehen, der Ellbogen, sich abzustützen, und das Schultergelenk, jemandem zuzuwinken.

Außen ist das Gelenk ein feste Kapsel aus Bindegewebe, die noch durch Bänder verstärkt wird. Die Bänder gehen in Sehnen über, sie verbinden das Gelenk mit den Muskeln. Die Gelenkflüssigkeit (Synovia) ist gleichsam Schmiermittel, Stoßdämpfer und Schutzfilm des Gelenks. Sie transportiert Nährstoffe an die Knorpelzellen. Verändert sich Menge und Zähigkeit der Gelenkflüssigkeit, macht sich das durch Schmerzen bei der Bewegung des Gelenks bemerkbar.

Gelenkchirurgie in der CPO

Die Gelenkchirurgie kommt zum Einsatz, wenn die konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind und keine Beschwerdefreiheit oder zumindest eine Lebensqualität erhaltende Linderung erzielt werden konnte. Die Chirurgie der Gelenke beinhaltet die operative Behandlung frischer oder älterer Verletzungen aller Gelenke des Körpers. Hinzu kommen krankhafte Veränderungen der Gelenke durch Verschleiß (Arthrose).

Am engsten verbunden ist der Begriff Gelenkchirurgie mit dem Einbau eines künstlichen Gelenkes an Knie und Hüfte. Der künstliche Gelenkersatz kommt aber auch an vielen anderen Gelenken des Körpers zum Einsatz, wie zum Beispiel am Schultergelenk, am Sprunggelenk oder an den Zehengrundgelenken. Um einen Gelenkersatz möglichst lange hinaus zu zögern oder gar zu vermeiden, müssen frühzeitig erkannte Knorpelschäden oder Bandverletzungen behoben werden, was in der Regel durch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) über kleinste Operationsschnitte möglich ist.

An vorderster Stelle stehen hier die meist durch Sportverletzungen verursachten Risse der Rotatorenmanschette am Schultergelenk und die Knorpel- und Meniskusschäden am Kniegelenk. Im Fall einer knöchernen Gelenkverletzung müssen die Gelenkflächen operativ exakt wieder hergestellt und mit Schrauben und/oder Platten stabilisiert werden, um Folgeschäden vorzubeugen.

Arthrose in den Gelenken

Arthrose ist die typische Abnutzungs- oder Verschleißerscheinung und kann in allen Gelenken auftreten. Ständige Überbelastung verhindert die Ernährung des Knorpels. Das macht ihn rauh, er fasert auf. Abriebteilchen reizen die Gelenkinnenhaut, sie reagiert mit Entzündung. Die Entzündungszellen sondern Stoffe ab, die den Knorpel auflösen. Wegen der Schmerzen bewegt sich der Betroffene nicht mehr ausreichend, die Muskulatur verkümmert, und der Knorpel wird noch schlechter ernährt.

Zur Vorbeugung empfehlen wir regelmäßige Bewegung mit Aktivitätsmodifikation, die alle Gelenke gleichmäßig belastet, zum Beispiel Schwimmen, Radfahren oder Langlauf. Auch die regelmäßigen täglichen zehn Gymnastikminuten halten Gelenke beweglich. Vermeiden Sie lang anhaltende einseitige Körperhaltungen und Bewegungen, Schuhe mit weichen Sohlen schonen die Beingelenke. Wenn die Beschwerden Sie ernsthaft beeinträchtigen, sollten Sie den Arzt aufsuchen. 

Dr. med. Jörn Westhoff besitzt aufgrund beider Facharztqualifikationen Orthopädie & Unfallchirurgie sowie „spezielle Unfallchirurgie“ besondere Kenntnisse und Erfahrungen auf dem Gebiet der Gelenkchirurgie – sowohl bei akuten Verletzungen wie auch bei degenerativen Verschleißerkrankungen.

 

Konservative Behandlung

An erster Stelle steht die konservative Behandlung. Diese reicht von entzündungshemmenden Medikamenten, Infiltrationen, stabilisierender oder auch je nach Erkrankung mobilisierender Physiotherapie, Kinesio-Taping, TENS-Behandlung, Knorpelaufbau bis hin zur Infiltrationsbehandlung.

Operative Behandlung

In einigen Fällen kann durch die konservativen Maßnahmen kaum oder nur kurzfristig eine Besserung hervorgerufen werden, sodass im Verlauf doch eine Operation durchgeführt werden sollte, um ein Fortschreiten zu verzögern. Herr Dr. med. Jörn Westhoff führt diese Operationen zumeist schonend minimal-invasiv in Form der sogenannten Schlüssellochchirurgie (Arthroskopie) durch. Zum Beispiel an der Schulter beim therapierefraktären Impingementsyndrom (Engpasssyndrom), der Kalkschulter oder bei der Schleimbeutelentfernung.

Am Kniegelenk erfolgt die gesamte Meniskuschirurgie arthroskopisch, ebenso werden Schleimhautfalten (Plicasyndrom) oder bilanzierende Arthroskopien durchgeführt. Diese Operationen können dabei sowohl als ambulante Operation oder auch stationär in unserer Belegklinik durchgeführt werden.

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